Es ist nicht nur der Trend der Zeit, es ist zumeist für die Patienten angenehmer, die Tage der Wundheilungsphase nach einer Operation, zu Hause zu verbringen, als in einer Klinik. Außerdem gibt es nach wie vor sehr selten Probleme mit multiresistenten Keimen im ambulanten OP-Bereich . Bei vielen Operationen ist die ambulante Durchführung auch medizinisch gut vertretbar und hat sich in den vergangenen Jahren bewährt.

 

Wenn im Einzelfall nicht besondere organisatorische Probleme oder medizinisch nicht gut kalkulierbare Risiken bestehen, können Mittelohroperationen, Nasenscheidewandoperationen und kleinere Operationen am Hals (Lymphknotenentfernungen, Entfernung von kleineren Speicheldrüsen) und die Entfernung von Wucherungen des Nasenrachens bei Kindern problemlos ambulant operiert werden.

 

D.h. , der Patient verläßt ca.1-2 Stunden nach der Operation das ambulante OP-Zentrum und stellt sich - soweit erforderlich- täglich zur Nachbetreuung in der Praxis vor.

<homöopathie>
Eine Besonderheit meiner Praxis ist die Behandlung mit Hilfe der klassischen Homöopathie.

Dazu war die entsprechende 4-jährige Weiterbildung mit Abschlußprüfung und Zusatzbezeichnung (s.o.) der Berliner Ärztekammer Voraussetzung. Die Behandlungsmethode geht auf Prof.Samuel Hahnemann zurück, der herausfand, daß man mit winzigen gezielten Reizen auf das Immunsystem Heilungsvorgänge in Gang setzen oder beschleunigen kann, es muß nur zum richtigen Zeitpunkt das richtige Heilmittel sein. Darin besteht die Kunst an dieser Methode. Sie wird seit ca. 200 Jahren angewandt, inzwischen weltweit und genaugenommen werden heute weltweit mehr Patienten mit dieser Methode behandelt, als mit irgendeiner anderen. Dies bedeutet für mich nicht, daß ich dogmatisch alle Erkrankungen ausschließlich homöopathisch behandle, doch bemühe ich mich, in den Fällen, wo die Patienten dies wünschen und damit einverstanden sind, diese sehr effektive und schonende Methode anzuwenden, i.S. einer wirksamen Hilfe zur Selbsthilfe.

Seit 1988 habe ich schon als Oberarzt der HNO-Universitätsklinik Benjamin-Franklin weitreichende Erfahrungen mit dieser Behandlungsmethode machen können. In einer Sondersprechstunde wurden Patienten mit dieser Methode behandelt, wo rein schulmedizinische Behandlungen keine Erfolge gebracht hatten. Aus den für mich überzeugenden Ergebnissen dieser Behandlungen entsprang meine Motivation, neben der Tätigkeit in der Klinik diese Zusatzausbildung zu absolvieren.
Inzwischen ist diese Behandlungsmethode fester Bestandteil meiner täglichen Therapie. In einer großen Studie, an der mehr als 50 Prüfärzte in 20 Ländern unter Leitung der wissenschaftlichen Abteilung der DHU (Deutsche Homöopathie Union) teilnahmen, konnte die Wirksamkeit zum Beispiel bei akuten Infektionen im HNO-Bereich nachgewiesen werden. Mehr als 100 meiner Patienten haben an dieser Studie teilgenommen. In Akutfällen kann oft nach bewährter Indikation mit einzelnen Homöopathika rasch und schonend geholfen werden – ohne die Nebenwirkungen z.B. der Antibiotika befürchten zu müssen. Die Gabe der Antibiotika kann auf Fälle beschränkt werden, wo sie absolut notwendig und unverzichtbar sind. Bei chronischen Krankheiten ist die Homöopathie in vielen Fällen erstaunlich wirksam und kann zur Heilung führen. Voraussetzung ist in solchen Fällen immer die homöopathische Grundanamnese. Dabei wird in einem 1–2 stündigen Gespräch versucht, alle für das Krankheitsgeschehen und die Auswahl des Arzneimittels notwendigen Informationen zu erfassen, es folgt dann die Auswertung mit Hilfe eines entsprechenden Computerprogrammes. Das homöopathisch passende Einzelmittel muß nach den Regeln der Kunst aus ca. 2000 möglichen Homöopathika ausgewählt werden. Dies erfordert einen besonderen zeitlichen Aufwand und muß bei Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung gesondert in Rechnung gestellt werden. Die Kosten hierfür liegen zwischen ca. 150 Euro. Bei Privatpatienten wird der größte Teil hiervon in der Regel von den Versicherungen / Beihilfe erstattet. Die Termine für diese homöopathische Grundanamnese oder auch kürzere Folgeanamnesen vereinbaren Sie bitte mit mir persönlich, denn diese Termine sind immer außerhalb der normalen Sprechstundenzeiten.

Die Zahl der „Allergiker“ ist in den vergangenen 50 Jahren sehr stark angestiegen. Dies geschah trotz erheblich verbesserter Lebensbedingungen. Man geht aufgrund europaweiter Statistiken davon aus, daß mehr als ein Drittel der Kinder in der ersten Grundschulklasse schon auf Pollen, Hausstaub und/oder Lebensmittel allergisch reagieren. Diese Reaktionen können sich als Hautentzündungen (Ekzeme, Neurodermitis etc.) oder durch Schleimhautreaktionen im Bereich der Nase/Nebenhöhlen/Bronchien auswirken. Nicht selten verbirgt sich hinter einem Krankheitsbild, wo nur von immer wiederkehrenden Infekten gesprochen wird, eine manifeste Allergie.

Zur Diagnostik der Allergie verwende ich neben den allgemeinen Blutuntersuchungen die Hauttestung (Prick) mit einem entsprechenden Kontingent an Testlösungen. Außerdem kommt die Muskeltest-Technik (AK) und die Bioresonanzmethode zum Einsatz. Es ist notwendig, verschiedene Testverfahren zur Verfügung zu haben, da sich häufig nur mit Hilfe der Bluttests und der Prick-Testung kein zuverlässiges Bild der tatsächlich bestehenden Situation ergibt. Nur in Kenntnis der genauen Allergieauslöser lassen sich Allergene vermeiden und läßt sich eine gezielte Therapie einleiten.



Applied Kinesiology (AK) ist eine ganzheitlich-naturheilkundliche Diagnostik-Technik und ermöglicht auf einfache Weise, z.B. Allergien und Unverträglichkeiten festzustellen. AK hat nichts mit ESOTERIK zu tun, sondern ist eine praktische und jederzeit nachprüfbare Untersuchungsmethode. Dabei werden Änderungen in der Kraft bestimmter Muskeln festgestellt, die durch Lebensmittel, Medikamente oder andere Reize ausgelöst werden. Die zu untersuchenden Substanzen werden dazu in geringen Mengen in den Mund oder in die Hand genommen. Die hierbei auftretenden Phänomene sind heutzutage plausibel als physikalische Resonanzphänomene erklärbar (Prof.Hanzl).

AK-Untersuchungen sind kein Gegensatz zu anderen (schulmedizinisch) etablierten Verfahren, sondern eine äußerst sinnvolle Ergänzung.

Im Gegensatz zur Blutuntersuchung, wo nur Standard-Substanzen bestimmt werden können, werden mit Hilfe der AK-Untersuchungstechnik Medikamente und Lebensmittel so getestet, wie sie „aus der Verpackung“ kommen, d.h. mit allen Aromazusatzstoffen, Stabilisatoren, Farbstoffen, Konservierungsmitteln etc. Nur so kann eine Aussage getroffen werden, ob dieses Brot z.B. vertragen wird oder nicht.

Die alleinige Blut-Testung, ob Weizen vertragen wird oder nicht, gibt nur sehr begrenzt Antwort auf die Frage, ob denn das Brot als ganzes gegessen werden sollte oder nicht.

Die Methode geht zurück auf George Goodheart, einen amerikanischen Chiropraktiker, der vor mehr als 30 Jahren bei seinen Patienten empirisch herausfand, daß mit Muskeltetsts eine funktionell diagnostische Aussage darüber gemacht werden kann, was dem Körper nutzt (z.B. Heilmittel/Medikamente ) oder was ihn belastet (Allergene, unverträgliche Lebensmittel, toxische Substanzen, etc.). Es ist erst seit kurzer Zeit auch möglich, Laboruntersuchungen zur Frage eines Genpolymorphismus durchzuführen, was erklären kann, warum Menschen (und Tiere) auf Medikamente, Toxine etc. aufgrund der genetischen Fähigkeiten zur Detoxifizierung (Entgiftung) ganz unterschiedlich empfindlich reagieren. Hier können AK-Testergebnisse durch Laboruntersuchungen bestätigt werden. Nahezu einmalig in der Medizin ist auch die Tatsache, dass mittels AK-Diagnostik Medikamentenkombinationen getestet werden können.


Die Frage, warum sich isometrische Muskelkräfte unter bestimmten äußeren Einflüssen ändern, läßt sich heute über quantentenphysikalische Resonanzphänomene erklären, anfangs handelte es sich – wie fast immer in der Medizin – um empirische Beobachtungen. Es können alle Patienten (auch Säuglinge) mit dieser Methode getestet werden, lediglich die tägliche Einnahme diverser Medikamente könnte im Einzelfall für die Testung Probleme bereiten.


Die Tatsache, daß die Akupunktur seit ca. 3000 Jahren ausgeübt wird, wir aber erst seit ca.15 Jahren erahnen, wie „es funktioniert“, mag dabei tröstlich sein. Ich hoffe sehr, dass zur Feststellung der physiologischen Zusammenhänge und damit zum Verständnis der AK, weit weniger Zeit vergehen wird. Speziell für die Lebensmitteltestung ist dies ein außerordentlich zuverlässiges und dabei völlig risikoloses Diagnostikverfahren. Von dem Arzt W.Gerz ist 1996 das erste umfassende deutschsprachige Lehrbuch zur „Applied Kinesiology (AK)“ erschienen, Dr. Hans Garten hat ein weiteres herausgegeben. (weitergehende Informationen finden Sie auch unter www.Applied-Kinesiology.de )


Wie bei (fast) allen neueren Diagnostikverfahren, so ist auch die AK noch nicht schulmedizinisch etabliert und damit von den Krankenkassen
  • (privat und gesetzlich) nicht akzeptiert. Es gibt also keine Gebührenordnungsposition für diese Untersuchung, obwohl sie um vieles günstiger und damit kostensparender ist, als z.B. Blutuntersuchungen.
    Aufgrund des hohen Zeitaufwandes berechne ich den AK-Lebensmitteltest z.Zt. ca. 90,- Euro für den Übersichtstest (15 Grundnahrungsmittel),
  • Termine für ausführlichere Tests sollten mit mir persönlich abgesprochen werden, die Kosten richten sich nach dem Zeitaufwand.


Die Bioresonanztherapie ist in den vergangenen 30 Jahren aus Erfahrungen der Akupuktur und speziell der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) weiterentwickelt worden. Das Wirkprinzip der Bioresonanz-Therapie ist auf rein energetisch-informatorische Wirkung zurückzuführen (Prof.G.Hanzl). Die Erkenntnis, dass die Basis jeglicher Regulation im Organismus elektromagnetischer Natur ist, wurde hinreichend in den Arbeiten von Prof. Popp u.a. dargestellt. Krankhafte Vorgänge im Organismus – auch auf molekularer und zellulärer Ebene – müssen sich auch auf energetischer Ebene in pathologischen Schwingungsmustern ausdrücken. Diese Veränderungen sind oftmals sehr viel früher schon messbar, als Veränderungen in Laborwerten oder Röntgenbildern sichtbar werden. Es sind Erkenntnisse aus der Quantenphysik –ohne die heutzutage in der Technik fast nichts mehr geht – die hier zwingend logisch – langsam auch in die Medizin integriert werden. Dies geschieht aus der sicheren Erkenntnis, daß wir ohne diese Systeme für sehr viele neue medizinische Herausforderungen (z.B. Umweltgifte, radioaktive Belastung, Vergiftung durch Medikamente und Nahrungsmittelzusatzstoffe) keine substanziellen Therapiemöglichkeiten haben und die chronischen Erkrankungen massiv zunehmen. (vgl. G.Hanzl „Ist unsere Medizin noch zu retten?“ )

Die Bioresonanztherapie biete ich seit mehr als 10 Jahren als ergänzende Therapieform an. Die Bioresonanztherapie hat sich so überzeugend entwickelt, daß die Anwendung dieser Methode m.E. in einer modernen naturheilkundlichen Praxis nicht mehr fehlen darf. Die technische Verbesserung und Erweiterung steht seit 2010 in Form des „Bicom-Optima-Gerätes „ auch in meiner Praxis zur Verfügung und bietet über die Verwendung der sog. Tiefstfrequenzen ergänzende Anwendungsmöglichkeiten. Seit Jahren sind Forschungsergebisse bekannt, daß die Steuerung auf zellulärer Ebene vor allem mit diesen Tiefstfrequenzen ( <1000Hz ) möglich ist, dies wurde nun technisch umgesetzt. Es handelt sich insgesamt um eine schmerzlose, nebenwirkungsfreie Therapie mit biophysikalischen Mitteln. Es wird mit elektromagnetischen Frequenzmustern gearbeitet, indem körpereigene Frequenzmuster analysiert und so umgewandelt werden, daß elektromagnetische Energie in Form spezifischer Therapiereize über Elektroden oder eine sog. Frequenzmatte an den Patienten zurückgegeben werden können.


Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Methode sind sehr vielfältig: Allergien, Asthma, chronische Sinusitiden / Bronchitiden, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Nachbehandlungen bei Operationen, Neurodermitis, Ekzeme, Quecksilberbelastungen, Rheuma u.a. Toxinausleitungen, Narbenbehandlungen, Unterstützung von Leber- und Nierenfunktion u.v.m. Nachdem es mir in den vergangenen Jahren mit Hilfe der Applied Kinesiology (Testung von Resonanzphänomenen) schon möglich war, wichtige Auslöser chronischer Erkrankungen zu finden, wie z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Metallallergien, Quecksilberbelastungen etc., so kann es mit dieser ergänzenden Technik gelingen, die Auswirkungen dieser Unverträglichkeiten zu reduzieren oder sogar völlig zu beseitigen. Gerade in einer Zeit, wo durch stark zunehmende Umweltbelastungen die Zahl der an Allergien leidenden Patienten dramatisch angestiegen ist, erscheint eine solch schonende und effektive Therapiemöglichkeit eine ideale Ergänzung des Therapiespektrums zu sein.

(Weitere Informationen zu dieser Behandlungsmöglichkeit können Sie unter @ www.regumed.de im Internet nachlesen)

Aufgrund vieljähriger Erfahrungen mit Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden, biete ich bei Kopf- und Gesichtsschmerz, Trigeminus-neuralgie, Migräne, atypischem Gesichtsschmerz und/oder Narbenschmerzen, eine auf naturheilkundlicher Basis bewährte Therapie an. Voraussetzung ist die exakte Abklärung möglicher Schmerzursachen mit allen diagnostisch verfügbaren Methoden wie z.B.mittels Kernspin-Tomographie/Computertomographie, neurologischer Untersuchung etc. Ziel ist es, den Verbrauch an Schmerzmedikamenten soweit wie möglich zu reduzieren und die Schmerzen zu beseitigen. Dazu wird ein spezielles Schmerztherapiegerät (Therasonic), das Bioresonanzgerät BICOM-2000 und ggf. spezielle Akupunkturtechniken verwendet. Besonders für die Schmerztherapie gilt: es gibt kein Patentrezept, es muß im Einzelfall die passende Therapie gefunden werden.

Unter Tinnitus versteht man Ohrgeräusche mit Phänomenen wie Sausen, Rauschen, Klingeln, Klopfen, Brummen etc. In Deutschland haben ca. 5 Mio. Menschen Tinnitus, ca. 1 Mio. davon leidet so arg daran, daß man es als Krankheit einstufen und therapieren muß. Die Schwierigkeit beim Tinnitus besteht zum einen darin, daß wir ihn bis heute nicht exakt messen oder lokalisieren können und daß wir nur Vermutungen anstellen können, was im Einzelfall der Auslöser gewesen sein könnte. So kann Lärm und Streß als Auslöser infrage kommen, gleichfalls aber auch Stoffwechselstörungen, falsche d.h. zu eiweißreiche oder zu fette Ernährung, Allergien oder in großem Umfang auch orthopädische Probleme im Bereich vom Kiefergelenk über die Halswirbelsäule bis zum Steißbein. (Nähere Informationen zur Kiefergelenksdiagnostik und Therapie finden Sie unter www.Mundwerk-Berlin.de) Neben der gründlichen klinischen Untersuchung zur Abklärung möglicher Ursachen und Ausschluß von z.B. Tumoren am Hör- und Gleichgewichtsnerven, gehören heute die Mundakupunktur nach Gleditsch, Ohrakupunktur und Homöopathie zu den effektivsten und damit wichtigsten Behandlungsmaßnahmen, die ich anwende. Ich greife hier auf eine lanjährige Erfahrung aus der Tinnitus Sondersprechstunde in der HNO-Universitätsklinik zuück.
Besonders wichtig ist es, daß Sie weder sich selbst, noch den Therapeuten zu sehr unter Druck setzen bei der Erzielung von Behandlungserfolgen. Es gilt hier die allgemeine Faustregel:
für jedes Jahr des Bestehens von Ohrgeräuschen braucht man mindestens einen Monat der Therapie!

Denken Sie darüber nach, ob Allergien bestehen, wenn ja, bringen Sie bitte eine Kopie des Befundes mit, damit ich nicht alle Untersuchungen wiederholen muß. Entsprechendes gilt für Hörtests und auch ggf. Röntgenaufnahmen oder Computertomographien.

Wenn Sie mit einem seit längerer Zeit schon bestehenden Tinnitus in meine Sprechstunde kommen, so wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie den folgenden Fragebogen ausgefüllt mitbringen könnten.

Tinnitus-Fragebogen

hier finden Sie den Tinnitus-Fragebogen als pdf zum Ausdrucken

Zur Behandlung der chronischen Sinusitis ist die umfassende Diagnostik mit Erstellung einer Röntgenaufnahme / CT und Endoskopie der Nase ebenso wichtig wie ein Übersichtstest zur Klärung der Frage, ob Allergien bestehen. Erst nach Abklärung möglicher Auslöser und ggf. konservativer Therapie kann zur Beseitigung anatomischer Probleme eine Operation erforderlich sein. In vielen Fällen kann jedoch auch eine seit langer Zeit bestehende Sinusitis ohne Operation zur Ausheilung gebracht werden, wenn es gelingt die Ursachen zu finden. Auch hier bewähren sich Untersuchungstechniken wie Applied Kinesiology, Bioresonztechnik und Akupunktur.

Auch für chronische Mittelohrprobleme gilt wie bei den Nasennebenhöhlen, daß vor einer eventuellen Operation die ausführliche Diagnostik und konservative Therapie stehen sollte. Alle Allergien können auch chronische Mittelohrprobleme oder auch chronische Gehörgangsekzeme auslösen. Die entsprechende Diagnostik umfaßt die Allergietestung, AK-Nahrungsmittel-testung, Stuhluntersuchung auf ein mögliches Ungleichgewicht der Darmkeime (Dysbiose) oder Vorhandensein von zu viel Pilzen und Fremdbakterien. Schwermetallbelastungen z.B. durch Amalgamfüllungen als weitere mögliche Auslöser chronischer Erkrankungen, können diagnostiziert und behandelt werden. Auch hier kommen Techniken wie Applied Kinesiology und Bioresonanztherapie neben den üblichen schulmedizinischen Behandlungs-techniken zum Einsatz.


Amalgamfüllungen setzen ständig kleine Mengen von Quecksilber frei, die vom Organismus aufgenommen und nur zum geringen Teil wieder ausgeschieden werden. Der größte Teil lagert sich im Körpergewebe, bevorzugt in verschiedenen Organen ab. Quecksilber ist ein Nervengift, das zahlreiche Symptome hervorrufen kann. Ob das von Amalgamfüllungen freigesetzte Quecksilber diese toxische Wirkung entfaltet, hängt von der aufgenommenen Menge, der Wirkdauer und der individuellen Empfindlichkeit des Patienten ab.


Für die praktische zahnärztliche Arbeit werden daraus in vielen Zahnarztpraxen die folgenden Konsequenzen gezogen:


- Es werden keine neuen Amalgamfüllungen mehr gelegt.
- Bestehende Amalgamfüllungen werden kritisch kontrolliert und bei Unzulänglichkeit durch andere Materialien ersetzt.
- Die Speicheluntersuchung auf Quecksilber dient als wichtiger Orientierungsrahmen für die Beurteilung der Aufnahme von Quecksilber in die verschiedenen Organe des Körpers im Falle jedes einzelnen Patienten.

Die im folgenden erläuterte weiterführende Diagnostik und Therapie empfiehlt sich für Patienten mit
-- zahlreichen großen,alten und stark verfärbten Füllungen
• chronischen Erkrankungen, die auf geeignete Therapien
• nicht reagieren
-- Symptomen einer Amalgamunverträglichkeit
-- deutlich erhöhten Quecksilberwerten im Speicheltest


1.Der Speicheltest gibt einen Anhalt für die Menge des durch mechanischen Abrieb und chemisch-elektrolytische Vorgänge freigesetzten Quecksilbers,das im Speichel gelöst, durch Verschlucken in den Organismus gelangt. Damit ist er ein guter Hinweistest auf die Größenordnung der Belastung. Gering erhöhte Werte bei symptomfreien Patienten lassen einen Ersatz des Amalgams lediglich bei notwendiger Erneuerung der Füllungen ausreichend erscheinen. Erhöhte Werte bei Patienten mit Unverträglichkeitssymptomen, Allergien oder unklaren Allgemeinerkrankungen erfordern einen gezielten Austausch der Füllungen und anschließend eine systematische, kontrollierte Ausleitungstherapie. Je nach Höhe der Werte und dem Befinden des Patienten ist eine medikamentöse Unterstützung während der Zeit der Amalgamentfernung aus den Zähnen notwendig.

2. Strom- und Spannungsmessung
Diese Messung gibt zusammen mit dem klinischen Befund Aufschluß darüber, welche Füllungen möglichst vorrangig entfernt werden sollten.

3. Elektroakupunkturtestung
Mit Hilfe dieser Testung läßt sich der Grad der Belastung und die Wirkrichtung, das heißt,die am stärksten betroffenen Organe und Organfunktionen erfassen. Es können die zur Ausleitung erforderlichen Medikamente und ihre Verträglichkeit getestet werden sowie die notwendig zu substituierenden Vitamine, Minerale und Spurenelemente.

4. Entfernung der Füllungen
Die Füllungen werden je nach Befinden des Patienten quadrantenweise oder einzeln in zwei - bis vierwöchigem Abstand schonend entfernt und durch Kunststoff (Composite) oder Kunststoffzement (Glasionomerzement) ersetzt. Abhängig von Größe, Lage und Belastung der Füllungen können diese als Langzeitprovisorium für die Dauer der Sanierung und Ausleitung oder bei technischer Zulänglichkeit auch längerfristig belassen werden.

5. Begleitmedikation
Während dieser Phase kann die unterstützende Gabe von Vitaminen A; B1,3,6,12; C; E und von Zink, Kupfer oder Selen sowie auch Calcium oder Magnesium sinnvoll sein. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung und reichliche Flüssigkeitszufuhr.

6. Ausleitung
Für die Mobilisierung des im Organismus abgelagerten Quecksilbers gibt es zwei Therapierichtungen: - Anwendung homöopathischer Nosoden und Drainagemittel - Anwendung der Bioresonanztechnik - Einsatz von Komplexbildnern (DMPS, DMSA) Die o.g. Begleitmedikation ist in jedem Fall erforderlich.
Der Verlauf der homöopathischen Ausleitung wird durch Testung, die Komplexbildung durch Laborwerte kontrolliert. Nach einer mehrwöchigen Ruhephase kann die abschließende zahnärztliche Versorgung möglichst mit getesteten Materialien erfolgen. Kosten der Amalgamsanierung Privatversicherten Patienten werden i.d. Regel die gesamten Behandlungskosten erstattet. Lediglich die bioenergetischen Testungen werden oft nicht Übernommen. Gesetzlich versicherte Patienten haben nur bei dermatologisch attestierter Allergie einen Erstattungsanspruch durch die Krankenkasse für die gesamte zahnärztliche Behandlung. Die Kosten für die Ausleitung werden zur Zeit meist nicht übernommen.

Weitere Informationen zur Amalgamsanierung auch unter: www.Mundwerk-Berlin.de

Eine Patienteninformation, im Wesentlichen zusammengestellt nach dem Buch von Dr.John R.Lee, Sebastopol / Kalifornien AKSE -Verlag, ISBN: 3-9805706-0-6

Die Bedeutung von natürlichem Progesteron, welches in verschiedenen Pflanzen vorkommt und somit „Nahrungsbestandteil“ ist, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Was für Mediziner schon schwer zu verstehen ist, ist für Laien meist nicht verständlich. Ich möchte daher mit diesen Informationen für meine Patientinnen gezielte verständliche Informationen bieten, die anderweitig nicht erhältlich sind. Der Grund, warum sich ein HNO-Arzt mit natürlichem Progesteron beschäftigt, ist leicht erklärt:
Hormone sind nicht nur für die Schleimhäute des Genitalbereiches wichtig, sie sind auch von ganz entscheidender Bedeutung für die Schleimhäute des Mittelohres, der Nasennebenhöhlen und der unteren Atemwege.

Progesteron wird hauptsächlich in den Ovarien bei Frauen vor der Menopause,in kleineren Mengen auch in der Nebennierenrinde beider Geschlechter und beim Mann im Hoden produziert. Während der Schwangerschaft wird die Progesteronproduktion von der Plazenta übernommen, wobei die Tagesproduktion in der Schwangerschaft ständig bis auf 300-400 mg pro Tag ansteigt.

Wichtig zu wissen ist nun, daß es heutzutage für Frauen zwei Phasen gibt, wo sie unter ärztlicher Kontrolle Hormone einnehmen: zuerst als „Pille“ zur Verhütung einer Schwangerschaft, später dann um Beschwerden während der Wechseljahre zu vermindern oder auch nur um der Osteoporose vorzubeugen. Wir alle wissen, daß jegliche Therapie mit diesen künstlich hergestellten Hormonen nicht ohne Risiken ist. Meist werden die Risiken in Kauf genommen, da man keine Alternative kennt - und leider kennen auch nur wenige Frauenärzte den Unterschied zwischen dem natürlichen Progesteron und dem künstlich hergestellten. Der kleine chemische Unterschied zwischen künstlichem und natürlichem Progesteron bewirkt, daß künstliches Progesteron aus- schließlich als Endprodukt des Hormonstoffwechsels wirksam ist, hingegen natürliches Progesteron als Ausgangssubstanz für diverse wichtige Substanzen wie Kortikosteroide, Testosteron, Östrogene. Nur im geeigneten Wechselspiel der Hormonpartner entsteht die hormonell ausgeglichene Stoffwechsellage, die für die Gesundheit wichtig ist.

Warum arbeitet man heutzutage überhaupt mit künstlichem Progesteron?
Mir fällt auch keine bessere Antwort ein als die Erklärung, die R.Lee gibt: Die künstlichen pharmazeutisch hergestellten Progesterone sind patentierbar und damit wirtschaftlich interessant. Natürliches Progesteron wird aus Pflanzen billig und in großen Mengen gewonnen - und ist daher wirtschaftlich uninteressant. Es ist derzeit so, daß die Pharmaindustrie den Hauptteil dieses aus Pflanzen gewonnenen Progesterons aufkauft und chemisch zu "un-natürlichem" umwandelt.

Zusammenfassend kann nach heutigem Wissen festgestellt werden:
Natürliches Progesteron hat zahlreiche positive Wirkungen auf den (weiblichen) Stoffwechsel, u.a. hilft es nachweislich gegen Osteoporose, Wechseljahrsbeschwerden und ist besonders auch dann sinnvoll, wenn im normalen Stoffwechsel ein Übergewicht des Hormons Östrogen besteht :

schützt vor mystischer Mastopathie ( Knoten in der Brust) - hilft, Fett in Energie umzuwandeln - natürliche Förderung der Urinausscheidung - schützt vor Gebärmutterkrebs - schützt vor Brustkrebs - stimuliert die Knochenbildungszellen - fördert die Verwertung der Schilddrüsenhormone - normalisiert den Zink- und Kupferhaushalt Zur Frage der Anwendung und Dosierung:
Es wird zumeist ein Gel angewendet, indem dieses auf eine Hautstelle aufgetragen und eingerieben wird, die recht dünn ist (Oberschenkel Innenseite, Gesicht, Ellenbeuge...). Die Verwendung erfolgt bei Patientinnen vor der Menopause, indem sie die Salbe vom 12.-26. Zyklustag verwenden. Patientinnen ohne Zyklus verwenden jeweils 21 Tage die Salbe, danach 7 Tage Pause. Falls zusätzlich Östrogene eingenommen werden, so sollte dies an denselben Tagen wie Progesteron sein.

Die Menge ist für Frauen vor der Menopause ca.1,5 - 2cm Gelstreifen täglich, nach der Menopause sollte zunächst eine Tube (60g) in 21 Tagen verbraucht werden, nach ca.5 Anwendungsmonaten kann die Dosis dann reduziert werden- solange keine unerwünschten klimakterischen Beschwerden auftreten. Bitte informieren Sie über die zusätzliche Verwendung von Progesteron-GEL auch Ihren Gynäkologen, damit dies in das gesamte Behandlungskonzept eingebaut werden kann.
Falls Sie Schilddrüsenhormone (L-Thyroxin) einnehmen, sollten die Blutwerte nach einiger Zeit kontrolliert werden, da es sein kann, daß Sie wegen der besseren Verwertung der Hormone die einzunehmende Menge reduzieren können - bitte dies auch nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Internisten/ Hausarzt. Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Natürlich können Sie sich jetzt fragen, was hat ein Facharzt für Hals, Nase, Ohren mit einer Erkrankung wie Neurodermitis zu tun ?

Hier kommt die Antwort:
Alle Allergien – insbesondere Lebensmittelallergien können Neurodermitis auslösen. Neurodermitis-Patienten haben besonders häufig Mittelohrentzündungen oder Nasennebenhöhlenprobleme. Ohne Kenntnis der Zusammenhänge und der Auslöser der Neurodermitis kann daher nur selten eine zuverlässige Therapie chronisch-rezidivierender Ohrprobleme gelingen! Andererseits beobachten Sie selbst- wird die Haut des Neurodermitikers besser, werden auch die Ohr- oder Nasennebenhöhlenerkrankungen besser. Einmal mehr zeigt sich: die haut ist der Spiegel dessen, was sich im Inneren abspielt.

Die Entsprechende Diagnostik umfaßt die allgemeine Allergietestung, AK-Testung, Lebensmitteltestung, Stuhluntersuchung auf ein mögliches Ungleichgewicht der Darmkeime (Dysbiose) oder Vorhandensein von zu viel Pilzen und Fremdbakterien. Schwermetallbelastungen als weitere mögliche Auslöser chronischer Erkrankungen können diagnostiziert und behandelt werden. Auch hier kommen Techniken wie Applied Kinesiology und Bioresonanztherapie neben den üblichen schulmedizinischen Behandlungstechniken zum Einsatz.

Bei scheinbar Gesunden ist ein solcher Check einmal pro Jahr sinnvoll.

Einerseits erlaubt ein moderes Meßverfahren (Vega-Check) einen raschen Überblick über versteckte Krankheitsursachen zu bekommen. Außerdem soll mit modernster Labordiagnostik frühzeitig erkannt werden, ob sich im Organismus ein Mangel aufbaut, der zu Erkrankungen führen kann. Dabei wird der Spiegel für die wichtigsten Vitamine, der intrazelluläre Mineralstoffspiegel, Q 10, Homozystein und diverse andere Parameter untersucht. Es geht darum, einen Mangel rechtzeitig zu erkennen und natürlich auch zu beheben. Auch die Entgiftungsleistung des Organismus über Niere und Leber gilt es rechtzeitig zu erfassen, bevor Krankheitssymptome auftreten. Wichtig sind mir auch, frühzeitig Laborhinweise auf eine Mitochondropathie, d.h. Störung im zellulären Energiehaushalt erhalten zu können.

In Kombination mit der differenzierten Stuhluntersuchung auf Dysbiosen, Fehlen von Verdauungsenzymen und Entzündungsparametern, läßt sich ein gutes Bild des Immunsystems gewinnen.
Ich empfehle, diese Kombination von Untersuchungen einmal pro Jahr im Sinne einer ganzheitlichen Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen.

Die meisten chronischen Erkrankungen haben gleichzeitig mehrere verschiedene Auslöser, die zumeist auch nicht offensichtlich sind, sondern in einem mühsamen Prozess durch sorgfältige Anamnese und verschiedene Untersuchungen gefunden werden müssen- wenn man denn eine ursächliche und damit langfristig wirksame – Kausale Therapie – erreichen will.

Hierzu gibt es eine Untersuchungstechnik, bei der über Hautwiderstände im Bereich von Akupunkturmeridianen gemessen werden. Hier spielt physiologisch eine große Rolle, daß die meisten Erkrankungen schon im Entstehungsprozess mit pH-Wert Veränderungen im Bereich des Bindegewebes (Pischinger-Raum, extrazelluläre Matrix) einhergehen (vgl. Prof.H.Heine Befindensstörungen-chronische Krankheiten-Altern 2009). Diese Säuregrad-(pH)-Veränderungen der extrazellulären Matrix können elektrophysiologisch anhand von Leitwertveränderungen auf der Haut gemessen werden.

Mit diesem Vega-Check lassen sich sehr elegant, frühzeitig und zeitsparend Hinweise auf die Krankheitsauslöser finden. Dies hat sich in den vergangenen Jahren in meiner Praxis außerordentlich bewährt und ich konnte vielen Patienten helfen, wo die Krankheitsursachen sehr versteckt lagen.

Gerade unter dem Aspekt der Präventivmedizin – frühzeitig erkennen, wo etwas beginnt, „schief zu laufen“, ist dies eine wunderbare Diagnostik. Die Kosten für den Vega-Check inkl. Auswertung und Testung der Ergebnisse betragen ca. 65,- Euro.